Ergebnis 2005
IVG schneidet bei Häuserverkäufen gut ab

Der Bonner Immobilienkonzern IVG hat seinen Nettogewinn im vergangenen Jahr durch Immobilienverkäufe auf mehr als die angepeilten 100 Mill. Euro gesteigert und erwartet 2006 weitere Zuwächse.

HB FRANKFURT. Im vergangenen Jahr seien Immobilien und Projekte im Wert von mehr als 400 Mill. Euro verkauft worden, was allein 130 Mill. Euro zum Gewinn vor Steuern beigetragen habe, teilte IVG am Montag mit. „Für 2005 erwartet IVG einen Anstieg des Jahresüberschusses auf über 100 Mill. Euro.“ Das Unternehmen will sich auf Büroimmobilien in europäischen Großstädten konzentrieren und stößt andere Immobilien nach und nach ab. 2004 hatte IVG einen Nettogewinn von 74,9 Mill. Euro erzielt.

„Verkaufsgewinne leisten neben den Mieterträgen und den Einnahmen aus unseren Immobilienfonds einen regelmäßigen Beitrag zu unserem Jahresergebnis“, erklärte Vorstandschef Eckart John von Freyend. Das soll auch 2006 so bleiben: Bereits jetzt seien Verträge oder zumindest Vorverträge über Immobilienverkäufe in München, Budapest, Kassel und Brüssel abgeschlossen worden, die einen Erlös von 350 Mill. Euro bringen und das Ergebnis um mehr als 100 Mill. Euro aufbessern sollen. „Vor diesem Hintergrund erwartet IVG für 2006 ein nochmals verbessertes Ergebnis“, teilte der Konzern mit.

Seinen Substanzwert (Net Asset Value, NAV) – eine wichtige Kennzahl für Immobilienunternehmen – hat IVG im vergangenen Jahr stärker gesteigert als erwartet. Der Nettovermögenswert sei dank der Wertsteigerungen der Öl- und Gasspeicher an der Nordsee, die IVG im Frühjahr 2005 vom Bund übernommen hat, und der Immobilien im Ausland 2005 auf mehr als 17 Euro je Aktie gestiegen, teilte IVG weiter mit. Angepeilt hatte IVG mindestens 16,50 Euro, 2004 waren es 15,20 Euro. Bis Ende 2008 sollen daraus mehr als 20 Euro werden.

Die Dividende soll früheren Angaben zufolge über dem Vorjahresniveau von 35 Cent je Aktie liegen.

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