Ermäßigte Tickets kosten zuviel
Bahn muss Sparpreise korrigieren

Die Bahn hat bei ihren Sparpreisen zuviel kassiert. Das Eisenbahn-Bundesamt drängt auf eine korrekte Berechnung der Rabatte.

HB BERLIN. Das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) hat der Deutschen Bahn überhöhte Preise bei Spartarifen untersagt. Die Aufsichtsbehörde habe ermittelt, dass Tickets bei den im August eingeführten Tarifen «Sparpreis 25» und «Sparpreis 50» fünf bis 70 Cent mehr kosten als der um genau 25 oder 50 Prozent reduzierte Normalpreis, berichtete der «Focus» am Sonntag vorab unter Berufung auf einen Behörden-Sprecher. Nach dem Bescheid des Bundesamtes müsse das Unternehmen ab dem Fahrplanwechsel am 14. Dezember seine Rabattpreise exakt berechnen.

Ein Sprecher der Bahn-Tochter DB-Personenverkehr sicherte den Angaben zufolge zu, das Problem abzustellen. Er wollte die bisher erzielten Mehreinnahmen nicht beziffern. Insider schätzen laut dem Magazin den zusätzlichen Erlös der Bahn auf mehrere hunderttausend Euro.

Die Bahn hatte das Preissystem im Sommer eingeführt, nachdem die vorhergehende Preisreform als zu kompliziert kritisiert worden war.

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