Ernte nach Hurrikan „Irma“
Geflutetes Gemüse, zerstörte Zitrusfrüchte

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„Ich habe noch nie so viel Obst am Boden gesehen“

Florida ist im Winter für den Rest der USA eine wichtige Quelle für frisches Obst und Gemüse. In vielen Fällen sind die Früchte noch nicht in die Erde gepflanzt oder es kann noch neu gepflanzt werden. Doch seien vor allem mit Tomaten und Erdbeeren zu bepflanzende Felder beschädigt worden, sagt Lochridge. Daher werde erwartet, dass die Tomatenernte Anfang November schwach ausfalle.

Im Dezember werde aber mit einer soliden Ernte gerechnet. Erdbeerbauern rechneten mit einer schnellen Erholung und einer pünktlichen Ernte, berichtet Lochridge. Für die Obstbauer sei wichtig, Arbeitskräfte zu finden, um beim Wiederaufbau zu helfen, sagt Lochridge. „Das Arbeitskräfteangebot war bereits sehr knapp.“

Seine erste Prognose für die Zitrusernte in Florida 2017-2018 will das US-Landwirtschaftsministerium am 12. Oktober bekanntgeben. Die Industrie des Staats hatte in den vergangenen Jahren unter einer Zitruskrankheit zu leiden, die dazu führt, dass die Erträge zurückgehen und Obst bitter wird. Seit der Entdeckung der Krankheit in Florida 2005 sei die Ernte um mehr als 70 Prozent gesunken, sagt Lochridge.

Die daraus resultierenden höheren Verbraucherpreise hätten die Verluste für die Bauern nicht wettgemacht. Der Herausgeber des Newsletters „Citrus Daily“, Chet Townsend, besitzt einen Hain nahe Fort Denaud im Südwesten von Florida. Er konnte sich am Dienstag einen Eindruck von den Schäden verschaffen, als er in seiner Gegend herumfuhr. „Ich habe noch nie so viel Obst am Boden gesehen, selbst nach einem Frost“, sagt Townsend.

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Agentur
ap 
Associated Press / Nachrichtenagentur

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