Erotikkonzern will Marke stärken
„Wo Beate Uhse drauf steht, muss auch Beate Uhse drin sein“

Der Erotikkonzern Beate Uhse will verstärkt auf seine eigene Marke setzen. Außerdem will das Unternehmen in der Schweiz nach Auslaufen eines Lizenzvertrags Filialen in eigener Regie eröffnen – auch eine Neuorganisation steht an.

HB HAMBURG. „Nur so können wir höchste Anforderungen an Produktion, Qualität, Innovation und Design sicherstellen“, sagte der Vorstandschef der Beate Uhse AG (Flensburg), Christian Lindemann, am Montag auf der Hauptversammlung in Hamburg. „Wo Beate Uhse drauf steht, muss auch Beate Uhse drin sein.“ Neben den Erotik-DVD solle dies auch bei anderen Waren wie Wäsche, Kosmetik und Accessoires gelingen. Mit einer neuen Organisationsstruktur sollen Synergieeffekte beispielsweise beim Wareneinkauf erzielt werden.

In der Schweiz will das Unternehmen nach Auslaufen eines Lizenzvertrags Filialen in eigener Regie eröffnen. Ende 2006 umfasste das europäische Netz 333 Shops in elf Ländern. 2006 erlöste der Konzern rund 271 Mill. Euro Umsatz (minus 4,9 Prozent). Die Auswahl eines Investors, der das Aktienpaket (27,6 Prozent) des Hauptgesellschafters und Aufsichtsratsvorsitzenden Ulrich Rotermund übernimmt, sei noch nicht abgeschlossen, hieß es.

Indes wurde bekannt, dass Gerard Cok, seit Oktober 1999 Vorstand und Geschäftsführer des Unternehmens aus dem Vorstand ausscheiden möchte. Entgegen seiner ursprünglichen Absicht, beschränkt auf fünf Jahre im Vorstand mitzuarbeiten, möchte er sich aber nunmehr nach acht Vorstandsjahren ins Privatleben zurückziehen. Cok soll im Gremium bleiben bis ein Nachfolger gefunden ist.

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