Erst 37 000 Geräte eingebaut
Lkw-Maut bleibt Problemkind

Auch im dritten Anlauf kommen die Vorbereitungen für den Start der Lkw-Maut eher mühsam voran. Zum 1. Januar 2005 soll die Maut nun endgültig starten, doch rund vier Monate vor dem Termin sind erst 37 000 Lastwagen mit den Geräten zur automatischen Erfassung ausgestattet.

HB BERLIN. Das Bonus-Programm für Fuhrunternehmer, mit dem der Einbau der Geräte belohnt wird, wurde deshalb verlängert. Am neuen Starttermin halten aber sowohl die Bundesregierung als auch das Betreiberkonsortium Toll Collect fest. Die beiden ersten Anläufe waren im vergangenen Jahr gescheitert.

Die Zahl von bislang 37 000 eingebauten Geräten wurde nach Angaben des Bundesverbandes Güterkraftverkehr (BGL) am Dienstag bei einem Treffen mit Toll-Collect-Chef Christoph Bellmer genannt. Das Konsortium wollte am Donnerstag keine aktuellen Angaben machen. Ein Sprecher bestätigte jedoch, dass von bislang 125 000 ausgelieferten Geräten die meisten noch in der Werkstatt liegen. Die Verzögerung begründete er damit, dass zahlreiche Daten abgeglichen werden müssen.

Das Konsortium verfügt mittlerweile über die Daten von 460 000 Lastwagen, die aber nicht immer auf dem neuesten Stand sind. Weil neue Software verwendet wird, lässt Toll Collect auch alle 120 000 Geräte wieder auswechseln, die vor den ersten beiden Startterminen bereits eingebaut waren. Mit den Erfassungsgeräten - so groß wie ein Autoradio - kann die Autobahn-Gebühr über ein Satellitensystem abgebucht werden. Möglich ist aber auch die Bezahlung im Internet oder an Automaten.

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