Erste Urteile revidiert
Gericht spricht Dolce & Gabbana frei

Den Gründern von Dolce & Gabbana wurde vorgeworfen, rund 200 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben. Ein Gericht verurteilte sie im April zu Bewährungsstrafen. Der Kassationsgerichtshof entschied nun doch anders.
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MailandDie italienischen Modedesigner Domenico Dolce und Stefano Gabbana sind vom Vorwurf der Steuerhinterziehung freigesprochen worden. Der Kassationsgerichtshof in Rom urteilte laut Nachrichtenagentur Ansa am Freitag, beide hätten die ihnen vorgeworfene Straftat nicht begangen.

Das höchste italienische Gericht entschied damit anders als die beiden vorherigen Instanzen, die das Duo jeweils wegen Steuerhinterziehung verurteilt hatten. Das nun gesprochene Urteil des höchsten Gerichts ist rechtskräftig.

Den Gründern des Mode-Unternehmens Dolce & Gabbana war vorgeworfen worden, mit fiktiven Firmen in Luxemburg rund 200 Millionen Euro Steuern hinterzogen zu haben. Ein Gericht in Mailand hatte sie April in zweiter Instanz zu Bewährungsstrafen von eineinhalb Jahren verurteilt. In erster Instanz hatte das Gericht Bewährungsstrafen von jeweils einem Jahr und acht Monaten Haft verurteilt worden.

Der Staatsanwalt hatte vor dem Kassationsgerichtshof zuvor eine Reduzierung der Strafe aus der vorherigen Instanz um zwei Monate gefordert, die Verteidigung einen Freispruch. Auch insgesamt vier weitere Angeklagte sprach das Gericht frei.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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