Erstes Quartal
Gagfah steigert operatives Ergebnis

Die Immobiliengesellschaft Gagfah hat im ersten Quartal ihr operatives Ergebnis kräftig gesteigert und unter dem Strich wegen Einmaleffekten weniger Gewinn ausgewiesen.

dpa-afx LUMXEMBURG. Das Privatisierungsprogramm laufe besser als gedacht, zudem hätten sich die Mieteinnahmen gesteigert, teilte die im MDax notierte Gesellschaft am späten Dienstagabend in Luxemburg mit. Vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg der Gewinn von 110,1 auf 124,8 Mill. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) wuchs von 102,1 auf 121,1 Mill. Euro.

Das Ergebnis je Aktie (EPS) ging hingegen von 0,37 auf 0,15 Euro zurück. Bereinigt um Einmaleffekte aus der Marktbewertung von Derivaten und einer Refinanzierung lag es bei 0,17 (Vorjahr: 0,16) Euro. Der Überschuss belief sich auf 34,9 (83,2) Mill. Euro. Bereinigt um Sondereffekte betrug er 39,4 (37,4) Mill. Euro.

'Erwarten Weiterhin Positive Entwicklung'

"Wir hatten einen guten Start in das neue Geschäftsjahr und sämtliche finanzielle Kennzahlen weisen in die richtige Richtung. Insbesondere bei unseren Akquisitions- und Privatisierungsprogrammen sind wir unserem Zeitplan deutlich voraus", sagte der Chef der deutschen Tochtergesellschaften der Gagfah S.A., Burkhard Ulrich Drescher, laut Mitteilung. "Wir erwarten sowohl für die Gagfah als auch für den gesamten deutschen Wohnungsmarkt weiterhin eine positive Entwicklung."

Das für 2007 geplante Privatisierungsvolumen hob Gagfah von ursprünglich 1 500 bis 2000 auf 2000 bis 2 500 Wohnungen an. Im ersten Quartal wurden 177 Wohnungen privatisiert. Die Mieteinnahmen stiegen um 0,4 Prozent. Annualisiert lag das Mietwachstum mit 1,6 Prozent leicht über den Erwartungen des Unternehmens. Der Leerstand lag unverändert bei 5,7 Prozent und unter Berücksichtigung der in den ersten drei Monaten gekauften Wohnungen bei 6,2 Prozent. Insgesamt hatte Gagfah Ende März 164 987 Wohnungen im Portfolio.

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