Erstmals seit über drei Jahren Umsatzplus erzielt
Gastgewerbe sieht sich im Aufschwung

Das deutsche Gastgewerbe hat in den ersten neun Monaten dieses Jahres erstmals seit über drei Jahren wieder ein Umsatzplus erzielen können.

HB BERLIN. „Von jetzt an kann es nur noch bergauf gehen“, sagte der Präsident des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbands (Dehoga), Ernst Fischer, am Dienstag. Bis Ende September seien die Umsätze der Hotellerie um 0,3 % gestiegen. Die Gastronomie lag aber noch mit 4,6 % im Minus. In der Wintersaison erwarte die ganze Branche nun erstmals wieder überwiegend bessere Geschäfte. Jeder fünfte Betrieb sieht laut Befragungen ein Umsatzplus, 37 % rechnen mit stabilen Erlösen.

Gute Aussichten hätten vor allem Wellnesshotels und Stadthäuser mit Tagungsangeboten. Auch Restaurants schöpften wieder mehr Hoffnung. Voraussetzung für eine durchgreifende Erholung sei aber ein deutliches Anziehen der Binnenkonjunktur, sagte Fischer, der für eine zweite vierjährige Amtszeit an der Verbandsspitze bestätigt wurde. Schon im zurückliegenden Sommer hatte den Angaben zufolge ein gutes Drittel der Hoteliers besser belegte Betten verzeichnet.

Das Gastgewerbe macht sich dafür stark, junge Beschäftigte abends länger einsetzen zu können. Kräfte unter 18 Jahren sollten nicht nur bis 22.00 Uhr, sondern mindestens bis 23.00 Uhr arbeiten dürfen. Das „völlig antiquierte“ Arbeitsschutzgesetz führe dazu, dass bei der Einstellung Haupt- und Realschüler wegen ihres jugendlichen Alters im Vergleich mit Volljährigen das Nachsehen hätten.

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