Ertrag stagniert
Douglas profitiert von längeren Öffnungszeiten

Der durch seine Parfümeriekette bekannte Handelskonzern Douglas hat im zweiten Quartal 2003 unter anderem wegen der Einbeziehung des Ostergeschäfts und einer positiven Wirkung der längeren Samstagsöffnung mehr Umsatz erzielt. Beim Ertrag erzielte Douglas das Vorjahresniveau. Den Ausblick beließ das Unternehmen indes unverändert.

Reuters DÜSSELDORF. Nach Angaben des Hagener Unternehmens vom Dienstag stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 4,0 Prozent auf 490 (Vorjahreszeitraum: 471) Mill. €. Damit lag der Umsatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,5 Prozent höher bei 944 (939,5) Mill. €. Flächenbereinigt ergab sich allerdings ein Minus von 1,9 Prozent. Im Ausland legte Douglas dagegen weiter zu: Der Umsatz stieg dort vor allem dank der Mehrheitsübernahme der österreichischen Buchhandelsgruppe Amadeus um 15,3 Prozent auf 281 Mill. €, womit der Auslandsanteil am Konzernumsatz auf 29,8 (26) Prozent kletterte.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) blieb nach Angaben des Unternehmens von Januar bis Juni unverändert bei 43,2 Millionen Euro. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag bei minus 5,1 (minus 5,0) Mill. €.

Douglas lässt Ausblick unverändert

Douglas stellt zum 30. September auf ein Rumpfgeschäftsjahr um. „Der Vorstand geht unverändert davon aus, in diesem Rumpfgeschäftsjahr in etwa die Vorjahresumsätze zu erreichen und im operativen Ergebnis wie im Vorjahreszeitraum mit einem leichten Verlust abzuschließen“, hieß es im ausführlichen Zwischenbericht des Konzerns.

In einer ersten Reaktion sagte die Analystin Martina Baumann von der Vereins- und Westbank: „Die Zahlen waren leicht unter unseren Erwartungen.“ Wichtig sei aber, dass Douglas seine Gesamtprognose bekräftigt habe. Baumann rechnete damit, dass Douglas im laufenden Rumpfgeschäftsjahr ein Ergebnis auf Vorjahresniveau erreichen werde.

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