Esprit
China und Euro-Schwäche sorgen für rote Zahlen

Die Modekette Esprit hat von Juli bis Dezember 2015 einen Millionenverlust gemacht. Gründe waren die Konjunkturabkühlung in China und die Euro-Schwäche. Dennoch blickt der Konzern optimistisch in die Zukunft.

HongkongDie Konjunkturabkühlung in China und der schwache Euro haben die Modekette Esprit in die roten Zahlen gedrückt. Von Juli bis Dezember sei ein Nettoverlust von 238 Millionen Hongkong-Dollar (umgerechnet 27,7 Millionen Euro) angefallen, teilte der H&M- und Zara-Konkurrent am Dienstag mit.

Im Vorjahreszeitraum stand noch ein kleiner Gewinn von 5,5 Millionen Euro in der Bilanz. Der Umsatz gab um 13 Prozent auf 1,08 Milliarden Euro nach. In Deutschland, wo Esprit den größten Teil seiner Umsätze erwirtschaftet, stiegen die Erlöse währungsunbereinigt um 1,5 Prozent.

Esprit befindet sich mitten im Konzernumbau. Im vergangenen Jahr schloss das Unternehmen Filialen, änderte seine Preispolitik, verbesserte den Vertrieb und führte neue Rückgabemöglichkeiten ein. Bezüglich des laufenden zweiten Geschäftshalbjahres gab sich Esprit zuversichtlich. Es werde die notwendige Grundlage für langfristiges Wachstum gelegt, hieß es. Allerdings rechnet Esprit mit weiteren Belastungen durch den Euro.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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