Etihad
Lufthansa setzt Kooperation Grenzen

Die Gemeinschaftsflüge von Etihad und Lufthansa werden nicht weiter ausgebaut. Damit fällt die Kooperation der einstigen Erzrivalen kleiner aus als geplant. Die Lufthansa lotet aber andere Geschäftsmöglichkeiten aus.
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DubaiDie Lufthansa will die Gemeinschaftsflüge mit der arabischen Airline Etihad vorerst nicht ausweiten. Es gebe derzeit keine Pläne, die Flüge über das vereinbarte Niveau hinaus auszubauen, sagte Lufthansa-Managerin Heike Birlenbach am Mittwoch in Dubai. Auch ein Joint-Venture, bei dem beide Unternehmen die Flugpläne aufeinander abstimmen und die Erlöse teilen, sei nicht geplant.

Damit fällt die Kooperation der einstigen Erzrivalen offenbar ein paar Nummern kleiner aus als geplant. Beim offiziellen Startschuss im Februar hatte Lufthansa-Chef Carsten Spohr noch gesagt: "Es ist nur der Beginn von etwas, dass in Zukunft eine bedeutende Größe erreichen könnte." Hinter den Kulissen wurde bereits an einem Ausbau der gemeinschaftlichen Flüge gearbeitet.

Seit zwei Monaten erhalten Etihad-Flüge von Abu Dhabi nach Frankfurt und München eine Lufthansa-Flugnummer. Gleichzeitig verpasst die Kranich-Airline einigen ihrer Südamerika-Flüge eine Etihad-Nummer. Mit diesem Code-Sharing wollen Fluglinien die Auslastung steigern und ihren Passagieren neue Ziele anbieten. Zudem arbeiten beide Airlines im Catering zusammen und streben ähnliches für die Flugzeugwartung an.

Gleichzeitig lotet die Lufthansa neue Geschäftsmöglichkeiten im Iran aus. Es gebe enge Kontakte zu Iran Air, da die Airline neue Flugzeuge erhalten werde und nun die Piloten entsprechend ausgebildet werden müssten, sagte der für die Region zuständige Lufthansa-Manager Karsten Zang. Ebenso werde über Aufträge für das Flugzeug-Catering und die Wartung gesprochen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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