EU-Gericht entscheidet
Schadenersatzklage von Thomas Cook zurückgewiesen

Das EU-Gericht erster Instanz hat eine Schadenersatzklage des Reisekonzerns Thomas Cook gegen die EU-Kommission zurückgewiesen. Bei dem Streit geht es um einen dreistelligen Millioneneurobetrag.

BRÜSSEL. Das Unternehmen hatte von der Kommission bis zu umgerechnet 635 Millionen Euro eingefordert, weil sie im Jahr 1999 eine Fusion der jetzt zu Cook gehörenden Airtours mit dem Konkurrenten First Choice untersagt hatte.

Die Kommission habe bei ihrer Entscheidung nicht "offenkundig und schwerwiegend" gegen Gemeinschaftsrecht verstoßen, hieß es in der am Dienstag veröffentlichten Entscheidung.

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