EU-Hilfspaket

Millionenhilfe für Landwirte soll bald fließen

Milchbauern und Schweinefleisch-Produzenten leiden am meisten unter dem jüngsten Preisverfall. Sie sollen schon bald Millionenhilfen der Europäischen Union bekommen. Doch dafür müssen sie zunächst die Auflagen erfüllen.
„Das Programm schafft jetzt kurzfristige Entlastung dort, wo die Not am größten ist“, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt. Quelle: dpa
Milchbauern in Bedrängnis

„Das Programm schafft jetzt kurzfristige Entlastung dort, wo die Not am größten ist“, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt.

(Foto: dpa)

BerlinDie angekündigten Millionenhilfen der Europäischen Union für Deutschlands Bauern sollen von Mitte November an fließen. Das berichtet die „Passauer Neue Presse“ (Samstag) unter Berufung auf eine Verordnung des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Nach EU-Vorgabe müssten die Mittel bis Ende Juni 2016 ausgegeben werden.

Wegen fallender Einnahmen hatte die EU den Landwirten ein umfangreiches Hilfspaket zugesagt, von dem knapp 70 Millionen Euro nach Deutschland fließen sollen. Das Geld soll vor allem Milchbauern und Schweinefleisch-Produzenten zugutekommen, die vom jüngsten Preisverfall besonders betroffen sind.

„Das Programm schafft jetzt kurzfristige Entlastung dort, wo die Not am größten ist“, sagte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) der Zeitung. Antragsberechtigt sind dem Bericht zufolge Milch- und Fleischerzeuger, die in bestimmten Zeiträumen des Jahres 2015 einen Rückgang der Erzeugerpreise um mindestens 20 Prozent nachweisen können.

Giganten auf dem Acker
Beetformer GF800
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Das Modell der Firma Grimme, dem Spezialisten rund um Kartoffeln. Die Vorbereitung des Bodens, die Separierung, ist wichtig. Denn Beimengungen wie Steine können  im Kartoffelbau den gesamten Produktionsablauf stören, und die Flächenleistung der Erntemaschinen verringern.

GF800
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Die Dammfräse bearbeitet intensiv den Boden und zerkleinert lästige Kluten. Diese entstehen, wenn die Erde bei der Bearbeitung zu feucht war. Mithilfe der Maschine wird die nun lockere Erde zu einem Damm aufgebaut.

Mähdrescher W650 von John Deere
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Der amerikanische Landmaschinenhersteller liefert unter anderem Traktoren und Mähdrescher in alle Länder der Welt.

Tucano 420 der Firma Claas
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Die Erntemaschine gilt als Einstiegsmodel; das APS Dreschsystem zeichnet sich durch einen Vorbeschleuniger im Dreschwerk aus. Dadurch wird eine Leistungssteigerung von bis zu 20 Prozent gegenüber herkömmlichen Dreschwerken erreicht. Das Modell verfügt nach Unternehmensangaben über ein Korntankvolumen von 7500 Liter; es arbeitet mit einer Maximalleistung von 238 PS.

Claas
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Vier Mähdrescher von Claas auf einem Feld in Angerbach, Sachsen.

New Holland
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Ein Traktor des Produzenten New Holland, der zur Unternehmensgruppe CNH Industrial gehört, auf der Teststrecke.

Fendt 900 Vario
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Der Traktor der Baureihe gehört im Segment über 200 PS zu den Marktführern. Fendt gehört seit 1997 zur AGCO-Corporation, einem der weltweit größten Hersteller und Anbieter von Traktoren und Landmaschinen.

Voraussetzung für den Zuschuss ist ein laufendes Darlehen zur Liquiditätssicherung mit einer Laufzeit von vier bis sechs Jahren und mindestens einem tilgungsfreien Jahr.

  • dpa
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