EU-Kommission gibt grünes Licht
Übernahme von Bon Appetit durch Rewe gebilligt

Die EU-Kommission hat die Übernahme des Schweizer Lebensmittelhändlers Bon Appetit durch die Kölner Rewe-Gruppe genehmigt und dem drittgrößten Handelsunternehmen Europas damit den Eintritt in den Markt der Schweiz ermöglicht.

Reuters BRÜSSEL. Die EU-Kommission teilte am Montag mit, sie habe den Übernahmeplan von Rewe gestattet. Rewe hatte den Erwerb der Mehrheit von Bon Appetit im Juni angekündigt. Insgesamt kostet den Handels- und Touristikkonzern die Übernahme 265 Mill. Franken (rund 170 Mill. €). „Mit der Bon Appetit Group können wir in unserem Länder-Portfolio die Lücke zwischen Deutschland und Italien sowie zwischen Frankreich und Österreich schließen“, hatte Rewe-Chef Hans Reischl damals erklärt.

Durch die Übernahme steigert Rewe nach eigenen Angaben seinen Auslandsumsatz in nunmehr 13 europäischen Ländern auf über zehn Mrd. €. Bon Appetit gilt mit einem Jahresumsatz von umgerechnet etwa 2,1 Mrd. € und rund 5000 Beschäftigten als „dritte Kraft“ im Schweizer Lebensmittelhandel. Bon Appetit hatte im vergangenen Jahr vor allem infolge von Sonderkosten einen Verlust von gut 63 Mill. Franken verbucht und bereits Restrukturierungsmaßnahmen eingeleitet. Rewe sieht sich mit einem Umsatz von 37,4 Mrd. € sowie mit 187 000 Beschäftigten und 11 200 Einzelhandelsmärkten als Nummer drei in Europa. Das Unternehmen betreibt Supermärkte wie HL, Minimal und Penny, Warenhäuser wie toom und Globus sowie zahlreiche Reiseanbieter.

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