Euphorie über Turn-around des britischen Konzerns scheint verfrüht
Marks & Spencer ist wieder in

Ein Handelsriese kommt wieder auf die Beine. Nach schwierigen Jahren hat Marks & Spencer den Weg zurück zum Wachstum gefunden.

LONDON. Vorstandschef Stuart Rose hat die richtigen Entscheidungen getroffen, um mehr Kunden in die Kaufhäuser zu locken. Vor dem Hintergrund vieler schlechter Zahlen aus dem britischen Einzelhandel sticht das erste Umsatzplus des Konzerns seit Ende 2003 heraus. Doch die Euphorie vieler Analysten überrascht.

Die Handelsexperten der großen Bankhäuser erhöhten fast durchweg ihre Gewinnprognosen und ihre Kursziele für Marks & Spencer, nachdem die Aktie den magischen Kurs von 400 Pence zumindest vorübergehend erreichte. 400 Pence je Aktie, das war der Preis, den der Handelsunternehmer Philip Green 2004 für Marks & Spencer geboten und den die neu installierte Führung unter Rose als zu niedrig abgelehnt hatte. Nach vielen Rückschlägen ist sie jetzt dabei, die Anleger zu überzeugen, dass sie ihr zu Recht eine Chance gaben. 425, 445, 460 Pence, so lauten jetzt die Kursziele.

Doch wie beeindruckend ist das Comeback wirklich? Stuart Rose will vernünftigerweise erst im Januar von einem gelungenen Turnaround sprechen – wenn das Weihnachtsgeschäft den guten Trend in im Sommer bestätigt haben sollte. Das könnte durchaus gelingen, denn Branchenkenner bescheinigen dem Konzern, mit seinem aktuellen Modeangebot den Geschmack der Kundschaft getroffen zu haben.

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