Eurostärke und SARS brachten den Konzern in die roten Zahlen
Jil Sander kann Verluste verringern

Der Modekonzern Jil Sander hat im ersten Halbjahr bei einem leichten Umsatzanstieg seinen Verlust im Vergleich zum Vorjahr verringert. Die verbesserte Wirtschaftslage und die Kollektion für Frühling und Sommer trugen dazu bei.

HB HAMBURG. Gestützt auf Vorbestellungen geht das Hamburger Unternehmen für das Gesamtjahr davon aus, dass die Erlöse weiter steigen werden.

Der Verlust habe in den ersten sechs Monaten 17 Millionen Euro betragen, teilte das Unternehmen am Freitag in Hamburg mit. Im Vorjahreszweitraum sei noch ein um außerordentliche Einflüsse bereinigtes Minus von 20 Millionen Euro angefallen. Der Umsatz sei von Januar bis Juni um 4 Prozent auf 65,4 Millionen gestiegen. Neben der verbesserten Wirtschaftslage habe die Kollektion für das Frühjahr und den Sommer zu der Verbesserung beigetragen. „Diese Kollektion wurde sehr gut von den Kunden und auch von den Modekritikern weltweit aufgenommen“, hieß es.

Die Bestellungen für die kommende Saison verliefen positiv. Daher rechnet der Vorstand mittelfristig von einer nachhaltigen positiven Entwicklung der Umsätze. Vor allem die Euro-Stärke und die Lungenkrankheit Sars hatten den Jil-Sander-Konzern 2003 tief in die roten Zahlen gebracht. Bei einem Umsatzrückgang auf 125,7 Millionen Euro verbuchte das Unternehmen einen Verlust von 28,4 Millionen Euro.

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