Exportrückgang
Die Deutschen trinken weniger Champagner

Nur nach Großbritannien und die USA wird mehr Champagner exportiert als nach Deutschland. Doch die hiesige Nachfrage sinkt. In einem Nachbarland Deutschlands nahmen die Exporte allerdings zu.
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StuttgartDeutschland hat im vergangenen Jahr nach Großbritannien und den USA Platz drei der wichtigsten Champagner-Exportmärkte weltweit verteidigt. Der Verbrauch der deutschen Verbraucher ist allerdings um 1,6 Prozent leicht zurückgegangen, wie das Champagner-Informationsbüro in Stuttgart am Freitag mitteilte. Demnach wurden 2013 mehr als 12,36 Millionen Flaschen aus der ostfranzösischen Region Champagne über den Rhein geliefert.

Im Jahr zuvor hatten die Deutschen laut Informationsbüro noch 12,56 Millionen Flaschen geleert. Der Umsatz der Exporte nach Deutschland ging im Vergleich zu 2012 um fast zwei Prozent auf knapp 182,7 Millionen Euro zurück.

Die Exporte nach Österreich dagegen stiegen den Angaben zufolge leicht an - um fast ein Prozent auf knapp 1,3 Millionen Flaschen. Der Umsatz der Exporte nach Österreich sei gegenüber 2012 um 6,9 Prozent auf gut 25,3 Millionen Euro angestiegen. Die Alpenrepublik hält sich demnach auf Platz 18 der Liste der wichtigsten Champagner-Exportländer weltweit.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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