Express-Sparte der Post
DHL peilt hohe Rendite an

Die Post-Paket- und Expresstochter DHL startet durch. Im Moment sei DHL Express noch die schwächste Sparte im Konzern Deutsche Post World Net, sagte der neue DHL Express-Alleinvorstand John Mullen in New York.Doch mittelfristig wolle DHL Express die Umsatzrendite vor Steuern von jetzt rund 2 % auf 10 bis 12 % steigern, sagte er.

HB DÜSSELDORF. Große Übernahmen schließt Mullen, der das erste Mal seine Pläne für die Express-Sparte der Post präsentierte, in den nächsten zwei bis drei Jahren aus. DHL benötige Zeit, um die Integration der Übernahmen und die Harmonisierung des Netzwerks abzuschließen. Mehr als 40 Übernahmen seit 1997 müssten erst einmal verdaut werden.

Mit 136 300 Beschäftigten erzielt die Post im Expressgeschäft mit Eilsendungen und Paketen in 220 Ländern einen Umsatz von knapp 17 Mrd. DHL ist damit Weltmarktführer - mit Ausnahme des riesigen Postmarktes USA. Dort kommt DHL gegen die Übermacht der Konkurrenten UPS und Fedex nur langsam voran und schreibt Milliardenverluste. Vom Turnaround in den USA hängt es daher entscheidend ab, ob Mullen seine Ergebnisziele erreichen wird.

Er selbst gibt sich zuversichtlich. Das Ergebnis des US-Geschäfts werde in diesem Jahr vor allem wegen Pannen bei der Zusammenlegung von Verteilzentren zwar schlechter ausfallen als im Vorjahr. 2005 betrug das Minus gut 400 Mill. Operativ habe sich der Verlust aber im zweiten Halbjahr bereits deutlich verringert. In zwei bis drei Jahren werde DHL in den USA die Gewinnschwelle erreichen, sagte Mullen. Analysten bewerteten Mullens Auftritt positiv. Die Ziele seien glaubwürdiger geworden, hieß es.

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