Factory Outlets stehen gut da
Ludwig Beck sieht rot

In der Bilanz 2003 schreibt der Münchener Kaufhausbetreiber Ludwig Beck am Rathauseck rote Zahlen. Nach einem Umsatzrückgang ist er 2003 in die Verlustzone geraten.

HB MÜNCHEN. Das im Prime Standard gelistete Unternehmen verbuche für das vergangene Jahr einen Fehlbetrag von 400 000 Euro nach einem Gewinn von knapp einer Million Euro im Jahr zuvor, teilte Beck am Dienstag in München mit. Das operative Ergebnis (Ebit) sei auf 1,9 Millionen Euro von 3,1 Millionen Euro im Jahresvergleich geschrumpft, der Umsatz um rund zwei Prozent auf 93,1 Millionen Euro gesunken. Für das laufende Jahr rechne Beck wieder mit einem Umsatzwachstum und einer deutlichen Ergebnisverbesserung, hieß es.

Der Ergebnisrückgang 2003 habe trotz Kostensenkungen nicht vermieden werden können. So hätten leitende Mitarbeiter und der Vorstand auf Gehaltsbestandteile verzichtet und die Beschäftigten müssten ohne vollen Lohnausgleich 40 Stunden in der Woche arbeiten. Der Umsatzrückgang und Rabattaktionen, denen sich die Beck-Gruppe nicht entziehen habe können, hätten jedoch trotzdem auf das Ergebnis durchgeschlagen. Gut entwickelt hätten sich beim Umsatz hauptsächlich der Bereich Wellness und Beauty sowie die Lagerverkäufe in so genannten Fashion Outlets.

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