Fahrdienst-App
Uber in Frankreich zu Geldstrafe verurteilt

Betrügerische Geschäftsaktivitäten – so lautet der Vorwurf eines Pariser Gerichts gegenüber dem Fahrdienst-Vermittler Uber. Dieser muss in Frankreich nun eine Geldstrafe in sechsstelliger Höhe zahlen.
  • 0

ParisDer umstrittene Fahrgast-Vermittler Uber ist in Frankreich zu einer Geldstrafe von 100.000 Euro verdonnert worden. Ein Gericht in Paris warf dem US-Unternehmen am Donnerstag betrügerische Geschäftsaktivitäten vor. Uber habe seinen Transportdienst UberPop fälschlicherweise als Mitfahrgelegenheit dargestellt, teilte das Gericht mit. Das Angebot erfülle jedoch nicht die Voraussetzung dafür.

UberPop war vor rund einem Jahr in Frankreich an den Start gegangen. Uber muss nun auf seiner Internetseite auf das Urteil hinweisen. Das Unternehmen will nach eigenen Angaben gegen Teile davon Berufung einlegen.

Das kalifornische Unternehmen Uber, zu dessen Geldgebern Google und Goldman Sachs gehören, vermittelt Fahrgäste über Smartphone-Apps gegen Provision an Gelegenheitsfahrer. In Deutschland hat dagegen das Taxigewerbe geklagt, weil es um seine Einnahmen fürchtet. Uber ist bereits in 43 Ländern aktiv.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Fahrdienst-App: Uber in Frankreich zu Geldstrafe verurteilt"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%