Fahrgastzahlen
Auslastung der Züge bleibt bei Bahn stabil

Die Bahn gewinnt im Fernverkehr neue Fahrgäste und will künftig deutlich mehr Stammkunden an sich binden. Dafür arbeitet die Bahn an neuen Kundenbindungsprogrammen. Die Auslastung der Züge konnte die Bahn jedoch nicht steigern.

HB BERLIN. Bis Ende Oktober stieg die Zahl der Reisenden in ICE, Intercity und Eurocity um drei Prozent auf 94,8 Millionen, wie der bundeseigene Konzern am Mittwoch in Berlin mitteilte. Die Auslastung blieb mit 43,9 Prozent stabil, nachdem das Platzangebot um 2,9 Prozent erhöht worden war. Auch ohne den Schub einer Fußball-WM wie 2006 soll die Passagierzahl im nächsten Jahr erneut steigen. Um neue Reisende zu halten, wird das Kundenbindungsprogramm „Bahn-Bonus“ erweitert. Die Zahl der Bahncard- Inhaber von nun 3,5 Mill. soll bis 2011 auf fünf Mill. wachsen.

Der Chef der Bahn-Fernverkehrssparte, Nikolaus Breuel, sagte: „Im Markt ist Platz für uns.“ Der Bahncard-Bestand soll in den nächsten Jahren wie schon 2006 um jeweils 300 000 steigen. Um die Rabattkarten attraktiver zu machen, sei eine Anerkennung in weiteren deutschen Verkehrsverbünden und europäischen Nachbarländern angestrebt. Zudem soll es erneut spezielle Aktions-Bahncards geben. Die in diesem Jahr zur Fußball-WM angebotene „Weltmeister-Bahncard“ mit Geltungszeit bis Ende Oktober sei 420 000 Mal verkauft worden, davon hätten sich schon 50 000 Kunden im Anschluss für eine reguläre Bahncard entschieden.

Das Kundenbindungsprogramm „Bahn-Bonus“, an dem sich rund 800 000 Nutzer beteiligen, soll zum 1. Dezember ausgebaut werden. Dafür wird die Zahl der Prämien auf über 40 verdoppelt. Erste Bonusleistungen können sich die Kunden zudem bereits aussuchen, wenn sie 500 Euro fürs Bahnfahren ausgegeben haben (bisher: 750 Euro).

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