Fast Food
Burger King: Das Sparmenü macht's

Mehr Gewinn bei Burger King. Dass die Fast-Food-Kette mit guten Zahlen aufwarten kann, hat aber weniger mit vielen verkauften Burgern zu tun. Denn beim Umsatz muss Burger King kleinere Brötchen backen.

HB CHICAGO. Die US-Fast-Food-Kette Burger King hat ihren Gewinn im abgelaufenen Quartal dank niedrigerer Kosten gesteigert. Netto verdiente der Rivale von Marktführer McDonald's nach Angaben vom Dienstag im vierten Geschäftsquartal 58,9 Mio. Dollar nach 50,6 Mio. Dollar im Vorjahreszeitraum. Je Aktie belief sich das Ergebnis auf 0,43 Dollar, während von Reuters befragte Analysten lediglich mit 0,33 Dollar gerechnet hatten. Bei den Erlösen bekam das Unternehmen jedoch die Zurückhaltung der Verbraucher infolge der Krise zu spüren: Der Umsatz fiel um zwei Prozent auf 629,9 Mio. Dollar und lag damit leicht unter den Erwartungen. Die Burger-King-Aktie legte vorbörslich mehr als vier Prozent auf 18,44 Dollar zu.

Das Unternehmen rechnet auch im laufenden Geschäftsjahr mit einem schwierigen Umfeld. Für das erste Halbjahr erwartet Burger King schwächere Umsätze. Sollte sich das Konsumklima verbessern, rechnet der Konzern jedoch im zweiten Geschäftshalbjahr mit einer Verbesserung. Wegen der unsicheren Aussichten wagt Burger King jedoch keine Prognose für den Gewinn je Aktie im laufenden Geschäftsjahr. Rivale McDonald's hatte im zurückliegenden Quartal einen Gewinn- und Umsatzrückgang hinnehmen müssen. Zu schaffen machte dem Marktführer vor allem der starke Dollar.

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