Fast Food-Riese
Schwarze Zeiten bei Burger King

Schwarzer Käse, schwarzes Brötchen: Der Fastfood-Riese Burger King bietet mit dem „Kuro Pearl Burger“ in Japan einen ungewöhnlichen Happen an. Auch andere Firmen haben sich bereits an neuen Farbvariationen probiert.
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DüsseldorfÖfter mal was neues, hat sich die Fastfood-Kette Burger King bei dieser Idee wohl gedacht: Der Burger ist weder faul, noch verbrannt; er sieht nur so aus. In Wahrheit bietet Burger King ab dem 19. September den „Kuro Pearl Burger“ an, bei dem Brot, Käse sowie die Sauce eingefärbt sind.

„Die schwarzen Burger haben sich wegen ihres optischen Eindrucks extrem gut verkauft“, sagte Burger King der Zeitung „Japan Real Time“, die zum „Wallstreet Journal“ gehört. Korrekterweise ist diese Idee nämlich gar nicht so neu. Bereits 2012 hat der Fastfood-Riese einen schwarzen Burger namens „Kuro“ angeboten.

Also: Kundenwunsch oder Marketing-Strategie? Burger King behauptet jedenfalls, dass Kunden den Burger damals wegen des guten Geschmacks gegessen hätten. Die Bambuskohle, mit der Brot und Käse eingefärbt werden, soll dem Ganzen ein schmackhaftes Aroma geben.

Auch der Schnellimbiss-Konzern McDonalds und die belgische Fastfood-Kette Quick haben bereits auf Farbe gesetzt. Quick beispielsweise hatte zum Start der 3D-Premiere des ersten Star Wars-Films den Burger „Dark Vador“ (Anspielung auf den Bösewicht „Darth Vader“) angeboten. Bei McDonalds gab es zwischenzeitlich die „Black and White Hamburger Combo“ - dabei konnten die Kunden auswählen aus einem schwarzen Burgerbrötchen mit hellen Sesamkörnern oder einem weißen Brötchen mit schwarzen Körnern.

Für die Sauce benutzt Burger King Tintenfischtinte. Das Gericht zu probieren wird in naher Zukunft eher schwierig, denn: „In Deutschland ist so ein Burger so bald nicht geplant“, sagt Burger King Handelsblatt Online.

Wer auf den Geschmack gekommen ist: Den „Kuro Pearl Burger“ gibt es für 480 Yen (3,46 Euro) und seine Deluxe Version „Kuro Diamond Burger“ für 690 Yen (4,97 Euro) in Japan zu kaufen. Inklusive Flugticket wird das allerdings ein teures Burger-Erlebnis.

Annika Reinert
Laura Waßermann
Handelsblatt / Freie Mitarbeiterin

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  • In Kiew soll der schwarze Burger "Swoboda Spezial" heißen und eine Variante mit zusätzlich roter Soße "Udar TS".

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