Fastfood
McDonald's erhöht die Menü-Preise

McDonalds schafft einen Umsatzzuwachs von neun Prozent - doch die Rendite geht leicht zurück. Denn die Preise für die Zutaten steigen. Auch die Kunden sollen bald mehr bezahlen.
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New YorkMcDonald's ringt mit dem starken Preisanstieg für Zutaten und will nun einen Teil der Mehrkosten für Hamburger & Co auf seine Kunden abwälzen. Der Weltmarktführer stellt sich nach Angaben vom Donnerstag in den USA und in Europa inzwischen auf einen Anstieg der Kosten von bis zu 4,5 Prozent in diesem Jahr ein. Bislang hatte er nur eine halb so starke Verteuerung erwartet. Deshalb will McDonalds nun „vorsichtig“ an der Preisschraube drehen, ohne seine Kunden zu verprellen. Die Kunden der Schnellrestaurants würden bereits überall sonst stärker zur Kasse gebeten, erklärte Konzernchef Jim Skinner. „Bei McDonald's sollte ihnen nicht das gleiche Schicksal blühen.“ 

Schon im ersten Quartal geriet die Rendite des Unternehmens leicht unter Druck, weil neben Fleisch und Mehl auch das Papier für die Verpackungen teurer geworden ist. Die hohen Ölpreise dürften sich nach Einschätzung von Experten in den kommenden Monaten gleichfalls auf das Geschäft mit Burgern und Pommes niederschlagen: Die Filialen fahren das Angebot nach eigenem Gutdünken zurück, wenn die Kunden wegen Mehrausgaben für Benzin beispielsweise auf den Schnellimbiss zwischendurch verzichten.

Die Aktien gaben in New York rund zwei Prozent nach, während der Gesamtmarkt fester notierte. 

„Die zentrale Frage ist, wie der Konzern seine Preise erhöht, um die Kostensteigerungen aufzufangen“, sagte Edward Jones von Jack Russo. McDonald's hat in der Rezession und der anschließenden US-Erholung kleineren Rivalen Marktanteile abgenommen, nicht zuletzt dank der neuen Kette McCafe. Der Konzern macht ein Drittel seines Umsatzes zuhause und 40 Prozent in Europa, wo mehr Besserverdienende zur Kernkundschaft zählen als in den USA. 

Im ersten Vierteljahr legte der Netto-Gewinn überraschend deutlich um knapp elf Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar zu. Die Rendite ging allerdings auf 17,7 Prozent von 18,2 Prozent zurück. Die Kosten für Lebensmittel und Papier erreichten einen Anteil von 33,6 Prozent am Umsatz nach 32,9 Prozent im vergangenen Jahr.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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