China: McDonald's verkauft Großteil seines Geschäfts

Fastfood
McDonald's gibt in China die Kontrolle ab

Der Fastfood-Riese McDonald's verkauft die Mehrheit seines China-Geschäfts für 2,1 Milliarden Dollar an Investoren. Das ist Teil der neuen Konzernstrategie – und soll der Auftakt einer großen Expansion in dem Land sein.
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HongkongMcDonald's verkauft einen Großteil seines Geschäfts in China und Hongkong für bis zu 2,1 Milliarden Dollar. Künftig hält der chinesische Mischkonzern Citic 52 Prozent und der Finanzinvestor Carlyle 28 Prozent an der US-Fastfoodkette dort, wie die Unternehmen am Montag mitteilten. McDonald's behält 20 Prozent.

Der Verkauf ist Teil der Bemühungen des US-Unternehmens, sein Geschäftsmodell künftig weniger kapitalintensiv zu betreiben. Im März hatte McDonald's angekündigt, seine Aktivitäten in der Region neu zu organisieren und sich nach strategischen Partnern in China, Hongkong und Südkorea umzusehen. Die Vereinbarung zwischen dem Konzern aus Oak Brook und dem Konsortium gilt für 20 Jahre. Bezahlt wird McDonald's in Bargeld sowie in neu auszugebenden Aktien. Die Transaktion soll zur Jahresmitte abgeschlossen sein.

McDonald's betreibt in China 2400 und in Hongkong rund 240 Filialen. Mit dem chinesischen Partner Citic, der künftig das Sagen haben wird, hofft der Konzern, die Expansion in dem Land weiter vorantreiben zu können. In den kommenden fünf Jahren sollen mehr als 1500 neue Filialen entstehen.

McDonald's sieht sich zunehmend einer stärker werdenden Konkurrenz sowohl von weltweit operierenden Ketten als auch von lokalen Anbietern gegenüber. Dazu kommt das wachsende Bewusstsein für eine gesündere Ernährung und ein wachsameres Auge der Verbraucher auf ihre Ausgaben. McDonald's will daher möglichst viele Restaurants an Franchise-Partner abgeben und nicht mehr selbst betreiben.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Fastfood: McDonald's gibt in China die Kontrolle ab"

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  • McDonald´s behält doch weiterhin sein Namens Recht und kann damit auch weiterhin ein Franchising Modell führen. Burger King setzt auch schon seit Jahren auf Franchising.
    Weiterhin glaube ich, wird das Ziel eines jeden Großkonzern heute zu sein sich als Holding aufzustellen. Als Holding hat man weniger Probleme mit dem direkten (operativen) Kundengeschäft. Man kann als Holding den gewissen Abstand halten und dennoch am Gewinn mit zu kasieren.

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