Februarumsatz schwach
H&M legt im Quartal zu

Der schwedische Textilhändler Hennes & Mauritz (H&M) hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres bei Umsatz und Gewinn weiter zugelegt.

HB STOCKHOLM. Wegen des kalten Frühlingswetters in Europa sei der Umsatz im Februar jedoch schwach ausgefallen, teilte das Unternehmen am Mittwoch in Stockholm mit. Auch für März sei kaum Besserung zu erwarten. H&M-Aktien gaben um rund zwei Prozent nach.

Das Vorsteuerergebnis sei in dem im Dezember begonnenen ersten Quartal auf 2,7 Mrd. Kronen (knapp 290 Mill. Euro) gestiegen. Im gleichen Vorjahreszeitraum hatte das Unternehmen 2,3 Mrd. Kronen verdient. Mit einem Umsatzsprung von knapp 20 Prozent auf 15,1 Mrd. Kronen konnte es die Erwartungen der Analysten übertreffen. Ein Umsatzzuwachs von elf Prozent im Februar allein verfehlte jedoch die Analystenerwartungen von 15 Prozent. Das kalte Wetter und „die Tatsache, dass Ostern nicht vor April stattfindet, haben besonders in Zentraleuropa zu sehr schwachen Umsätzen geführt,“ erklärte H&M.

Auf Grund höherer Kosten und der neuen Textil-Importquoten der Europäischen Union (EU) sei auch die Bruttogewinnspanne im ersten Quartal auf 56,5 Prozent gefallen. Im Vorjahr hatte sie 56,8 Prozent betragen. Im zweiten und dritten Quartal werde sie voraussichtlich ähnlich wie im Vorjahr ausfallen, teilte H&M mit. Unterdessen setzt der Modekonzern seinen Wachstumskurs fort. Er plant im zweiten Quartal weltweit 54 weitere Läden zu eröffnen, die meisten davon in Deutschland, den USA, Spanien, den Niederlanden und Polen. Auch solle ein erster Laden in Griechenland eingerichtet werden. Am Ende des ersten Quartals betrieb H&M insgesamt fast 1 200 Geschäfte.

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