Fedex
Post-Rivale kürzt Gewinnprognose

Nach zwei überraschend schwachen Quartalen kappt der US-Paketriese Fedex seine Gewinnprognose für das laufende Jahr. Die Gewinne des Konzerns sind zwar gestiegen, bleiben aber hinter den Erwartungen zurück.

MemphisDer US-Paketdienst Fedex hat nach einem verhaltenen Start in sein neues Geschäftsjahr die Gewinnprognose zusammengestrichen. Dem Rivalen der Deutschen Post machen unter anderem der starke Dollar, höher als erwartet ausfallende Kosten und ein schwächelndes Frachtgeschäft zu schaffen.

Fedex werde nun stark darauf setzen, die Margen in die Höhe zu treiben, kündigte Finanzchef Alan Graf am Mittwoch an. Fedex-Aktien rutschten vorbörslich um mehr als drei Prozent ab.

Graf hatte noch im Juni einen bereinigten Gewinn pro Aktie von 10,60 bis 11,10 US-Dollar angekündigt. Nun sollen es nur noch 10,40 bis 10,90 US-Dollar werden. Dabei hat der US-Riese insgesamt Umsatz und Gewinn im ersten Quartal gesteigert. Allerdings brach bei der Fracht-Sparte bei stagnierenden Umsätze der Gewinn ein - der operative Ertrag sank um 21 Prozent auf 132 Millionen Dollar.

Auch dem Rivalen Deutsche Post hatte zuletzt sein weltweites Frachtgeschäft Sorge bereitet. Die Bonner kämpfen dort mit Gewinnrückgängen, ächzen unter hohem Wettbewerbsdruck - aber auch unter den Folgen interner Umbauten.

Fedex könnte der Post bald verstärkt Konkurrenz machen. Der US-Konzern will für 4,4 Milliarden Euro TNT Express übernehmen. US-Weltmarktführer UPS war vor zwei Jahren mit eigenen Plänen für eine TNT-Übernahme am Widerstand der EU-Wettbewerbshüter gescheitert.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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