Ferienflieger: LTU ist das ungeliebte Kind von Rewe

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LTU ist das ungeliebte Kind von Rewe

Rewe ist mit 40 Prozent am chronisch kranken Ferienflieger LTU beteiligt. Die Handelsgenossenschaft stellte nun unmissverständlich klar, dass sie sich lieber heute als morgen von dort zurückziehen würde.

HB KÖLN. „Wir werden unsere Anteile nicht aufstocken, und wir werden einer strategischen Partnerschaft, wenn sie sich in Zukunft für die LTU ergeben sollte, nicht im Wege stehen“, sagte der für Touristik zuständige Rewe-Vorstand Norbert Fiebig am Montag in Köln.

Zwar zähle Touristik sehr wohl zum Kerngeschäft der Rewe, das Betreiben einer Fluglinie aber nicht. Auch andere Reiseanbieter kämen ohne eine eigene Airline aus, sagte Fiebig weiter.

Die LTU schreibt seit Jahren rote Zahlen. Und die Probleme werden nicht weniger: Die Kerosinrechnung erklimmt immer neue Höhen. Gleichzeitig sind die Ticketpreise wegen der Billigflieger ins Bodenlose gefallen. Deshalb will Rewe sich schon seit längerem von der LTU zurückziehen.

Rewe ist mit mehreren Marken (ITS, Jahn Reisen oder Tjaereborg), auf dem Pauschalreisenmarkt vertreten und tritt über DER Tour, Meiers Weltreisen und ADAC Reisen als Anbieter von Baustein- und Fernreisen auf. Außerdem betreibt Rewe Reisebüroketten.

Anders als im Handel ist in der Tourismussparte von Rewe kein einheitlicher Markenauftritt geplant. Rewe hatte am Montag bekannt gegeben, dass sie ihre unterschiedlichen Supermarkt-Ketten Minimal, Stüssgen, Otto Mess und HL in ein einheitliches Rewe umflaggt.

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