Fettgehalt auf der Verpackung
McDonald’s markiert Kalorienbomben

Die weltgrößte Schnellrestaurant-Kette McDonald’s will keine Prügel mehr dafür einstecken, dass Kunden zu viele Big Mäcs verspeisen und davon dick werden. Deshalb schreibt der Konzern künftig aufs Verpackungspapier, wie viele Kalorien in den Speisen stecken.

tmo NEW YORK. Damit geht McDonald’s einen Schritt weiter als die Konkurrenz: Burger King veröffentlicht Kalorien-, Natrium- und Fettwerte seiner „Whopper“ eher dezent im Internet.

Bei McDonald's „bekommt der Kunde die Nährwertdaten bald wortwörtlich in die Hand geliefert“, sagte Konzernchef James Skinner bei der Vorstellung des Verpackungspapiers, das Ende 2006 zwei Drittel aller 30 000 McDonald’s-Restaurants weltweit verwenden sollen. Verbraucherschützer verlangen solche Angaben allerdings auch auf der Speisekarte. Nur so könnten die Gäste die Daten leicht vergleichen und statt eines doppelten Big Mäc einen einfachen Hamburger wählen. Das würde für McDonald’s weniger Profit bedeuten – und wohl deshalb lehnt der Konzern diese ab. McDonald’s nennt allerdings praktische Gründe: Die Datenflut sei schwer aktuell zu halten und könne Gäste verwirren.

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