Filialschließungen aktualisiert
Schlecker-Betriebsräte erhalten Kündigungslisten

Die Schlecker-Betriebsräte haben Listen mit 11 000 Namen von Mitarbeitern erhalten, die das Unternehmen verlassen müssen. Außerdem stehen 200 weitere Filialen fest, die geschlossen werden.
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EhingenDie Listen sind raus: Schlecker hat nach dpa-Informationen allen Betriebsräten bundesweit die Namen der rund 11 000 Beschäftigten übermittelt, die ihre Jobs verlieren werden. Dem Vernehmen nach werden die Bundesländer besonders stark betroffen sein, in denen auch die meisten Filialen schließen - auch wenn es nicht immer die Mitarbeiterinnen trifft, die in den jeweiligen Läden arbeiten. Konkrete Zahlen pro Land wollten am Dienstag weder ein Sprecher von Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz noch von Verdi nennen.

Am Donnerstag soll sich dann entscheiden, ob es Transfergesellschaften für die „Schleckerfrauen“ geben wird. Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Nils Schmid (SPD) sagte in Stuttgart, es werde wahrscheinlich „ein bis zwei Dutzend“ solcher Gesellschaften bundesweit geben.


Schlecker-Filialen in Deutschland
Welche Standorte geschlossen werden und welche bleiben



Ein Schlecker-Sprecher erklärte, es seien bislang noch keine Kündigungsschreiben an Beschäftigte persönlich verschickt worden. „Es liegt uns aber am Herzen, die Mitarbeiter schnell zu informieren“, sagte er. Dazu gehöre auch, über die Entwicklung der Transfergesellschaften sowie deren Vor- und Nachteile zu sprechen. Zur Finanzierung strebt Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz ein Staatsdarlehen über rund 71 Millionen Euro an. „Da muss nun endlich ein Knopf „dran gemacht werden“, forderte eine Verdi-Sprecherin.

Unterdessen veröffentlichte Schlecker am Dienstagabend eine aktualisierte Schließliste mit den rund 2200 Filialen, die schließen. Bislang waren nur rund 2000 bekannt. Eigentlich hatte Geiwitz 2400 Schließungen angekündigt. Weitere Filialen fallen vor allem in Bayern (47), Baden-Württemberg (41), und Nordrhein-Westfalen (29) weg. Zudem veröffentlichte Schlecker erstmals eine Liste des zukünftigen Filialnetzes, dass auch nach der Eröffnung des Insolvenzverfahrens ab April erhalten bleiben soll. Demnach behalten vor allem die großen Flächenländer ein dichtes Netz, während im Verhältnis zu den Einwohnern die starken Einschnitte vor allem in Nordrhein-Westfalen zu spüren sind, wo knapp 500 Filialen wegfallen.

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Wie es um die Chance auf Bürgschaften für die Transfergesellschaften steht

Kommentare zu " Filialschließungen aktualisiert: Schlecker-Betriebsräte erhalten Kündigungslisten"

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  • Hallo Rene
    mit Deinem Komentar bin ich nicht ganz einverstanden. Lieber unser Geld hier im Lande belassen. Wir haben genug Geld da koenne wir ruhigunsere eigenen Landsleute unterstuetzen. Heute steht in der Pressee Istael erhaelt ein hochmodernes U-Bott aus Deutschland und wer hat das bezahlt natuerlich ist zu lesen der Deutsche Steuerzahler hunderte von Millionen hat der Kahn gekostet, da regt sich niemand auf, fuer Spielzeug zum Krieg spielen. Bin dafuer belasst unsere Steuergelder hier und unterstuetzt unsere eigene Bevoelkerung

  • Also Rene.....haben Sie sich überhaupt ein bischen Gedanken gemacht über Ihre Aussagen? Je mehr Leute entlassen werden, desto mehr kostet es den Staat (Arbeitslosengeld). Je mehr Arbeitsplätze erhalten bleiben, desto weniger kostet es den Staat und gleichzeitig fließen mehr Steuergelder in den Staatshaushalt! Das hat wohl Herr Rösler (FDP) auch noch nicht begriffen!

  • Schlecker-Betriebsräte erhalten Kündigungsliste und darauf steht: ,,Sie sind gefeuert!"

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