Finanzdienstleister will beim Boom der privaten Altersvorsorge profitieren
AWD sieht große Perspektiven

Der Finanzdienstleister AWD hat wegen der weiter anhaltenden Nachfrage nach Produkten der privaten Altersvorsorge seine Prognose für 2004 bekräftigt und ist auch längerfristig optimistisch gestimmt.

HB HANNOVER. „Vor uns liegen nicht nur gute Quartale, sondern eher viele Jahre großer Perspektiven durch die notwendige Verlagerung von staatlicher in private und betriebliche Altersvorsorge. Dies lässt uns weit über die Jahre 2004 und 2005 hinaus zuversichtlich sein“, sagte AWD-Chef Carsten Maschmeyer auf der Hauptversammlung des Unternehmens am Mittwoch in Hannover. Er bekräftigte die Prognose, wonach AWD 2004 mit einem prozentual zweistelligen Wachstum rechnet. Der Finanzdienstleister strebt nach einem Rekordquartal in den ersten drei Monaten des Jahres einen Umsatz von mehr als 620 (562,7) Mill. Euro bei einem Ergebnis vor Steuern und Zinsen (Ebit) von mehr als 62 (55,5) Millionen Euro für das Gesamtjahr an und somit erstmals eine zweistellige Ebit-Marge. Diese war im ersten Quartal bereits auf 10,1 Prozent gestiegen.

Den Optmismus stützt AWD auf die anhaltend starke Nachfrage nach Produkten der privaten Altersvorsorge. „Sofern die Rentenreform in Deutschland ratifiziert wird, erwarten wir eine noch nicht in der Guidance berücksichtigte Sonderkonjunktur in unserem größten Kernmarkt mit zusätzlichen Wachstumschancen für Umsatz und Ertrag“, bekräftigte Finanzvorstand Ralf Brammer.

Nach den Plänen der Regierung soll ab 2005 das Steuerprivileg für Kapitallebensversicherungen fallen. Das könnte zu so genannten Vorzieheffekten führen, weil Kunden sich quasi in letzter Minute noch die steuerlichen Vorteile sichern wollen. „Wir werden auf jeden Fall einer der Hauptnutznießer der Rentenreform sein“, sagte Maschmeyer.

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