Finanzierungszusage bleiben weiter bestehen
Deutsche Börse schreibt Fusionspläne nicht ab

Die Deutsche Börse verfügt trotz ihres vorläufigen Rückzugs vom geplanten Kauf der Londoner Börse (LSE) weiter über die Rückendeckung der Banken für eine Finanzierung dieser Akquisition.

HB FRANKFURT. Außerdem hat der Frankfurter Börsenkonzern die Behörden in Großbritannien und Deutschland gebeten, die Fusionspläne weiterhin zu prüfen. Die Deutsche Börse habe das Bundeskartellamt und das Office of Fair Trading (OFT) gebeten, die Fusionskontrollverfahren fortzusetzen, teilte das Unternehmen am Montag mit. Die Finanzierungszusagen der Banken blieben weiter bestehen.

Vergangene Woche hatte die Deutsche Börse die geplante Übernahme der Londoner Börse für rund zwei Milliarden Euro wegen des Widerstands im eigenen Aktionärskreis zunächst zu den Akten gelegt, sich aber im Falle eines Gebots durch einen Konkurrenten vorbehalten, wieder aktiv zu werden. Die Deutsche Börse wird Ende des Jahres rund die Hälfte des Kaufpreises durch eigene liquide Mittel bestreiten können. Der Rest soll durch Fremdkapital gedeckt werden. Die Deutsche Bank und Goldman Sachs hatten die Organisation der Finanzierung zugesagt. Die Börse hatte ihre Pläne zuletzt zurückgezogen, weil eine wachsende Gruppe eigener Aktionäre eine Ausschüttung der Barmittel und einen Verzicht auf die LSE-Übernahme fordert.

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