Fischrestaurant-Kette
Finanzinvestor beteiligt sich an Nordsee

Die Fischrestaurant-Kette Nordsee bekommt einen neuen Teilhaber. Der britische Finanzinvestor ACP Capital steigt ein.

HB HAMBURG. Dazu übernehme ACP zwölf Prozent an der Beteiligungsgesellschaft Kamps Food Retail Investment (KFRI) des ehemaligen Großbäckers Heiner Kamps, teilte die auf der Kanalinsel Jersey ansässige Gesellschaft am Donnerstag mit. Zugleich erwerbe KFRI die 20 Prozent an Nordsee, die bislang bei dem japanischen Bankhaus Nomura liegen. Damit sei Nordsee zu 100 Prozent im Besitz von KFRI. Den Wert der beider Transaktionen bezifferte ACP mit 32,5 Mill. Euro.

ACP will KFRI den Angaben zufolge als Basis für weitere Zukäufe von kleinen und mittleren Unternehmen aus dem Lebensmittelsektor nutzen. Dazu sei bereits eine Reihe von potenziellen Übernahmekandidaten identifiziert worden. Namen nannte ACP nicht. Bei dem Finanzinvestor ist Kamps nach Angaben eines ACP-Sprechers selbst Minderheitsgesellschafter, Hauptgesellschafter sei ACP-Chef Derek Vago.

Deutschlands größte Fischrestaurant-Kette steigerte ihren Umsatz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2005/2006 nach eigenen Angaben um 2,2 Prozent. Zugleich sei der operative Gewinn um 35 Prozent geklettert, teilte Nordsee am Donnerstag mit, ohne absolute Zahlen zu nennen.

„Wir freuen uns über diesen ersten positiven Trend. Er zeigt, dass unsere Strategie richtig ist. Die Ziele, die wir uns gesteckt haben, werden wir auf jeden Fall erreichen“, zeigte sich Heiner Kamps optimistisch. Die Nordsee GmbH wolle ihren Umsatz im laufenden Jahr um 3,5 Prozent steigern und den operativen Gewinn auf mindestens 26 Mill. Euro von 16 Mill. im Vorjahr erhöhen.

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