Flachbildfernseher
Sony will Verluste 2011/12 verringern

Technik-Hersteller Sony hat ehrgeizige Ziele: Die Verluste im Geschäft mit Flachbildfernsehern sollen halbiert werden. Der koreanische Konkurrent Samsung drängt die Japaner zu Kostenreduzierung und Investitinen.
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BangaloreDer japanische Elektronikkonzern Sony will den Betriebsverlust in seinem TV-Geschäft im laufenden Geschäftsjahr 2011/12 mindestens halbieren. In einem Interview der Wirtschaftszeitung „Nikkei“ sagte Sony-Finanzchef Masaru Kato, dass das Unternehmen dazu an der Kostenschraube drehen wolle.

Sony geriet in den vergangenen Jahren ins Hintertreffen: Bei Flachbildschirmen wurden die Japaner längst vom südkoreanischen Konkurrenten Samsung überholt. Zudem wolle Sony die Investitionen um 60 Prozent auf umgerechnet 2,8 Milliarden Euro aufstocken, um die Produktion von Halbleitern zu erhöhen, fügte der Finanzchef hinzu. Der Konzern erwäge auch Fusionen, Übernahmen oder Beteiligungen.

Nur langsam kommt Sony über die Folgen des japanischen Jahrhundertbebens und eines hausgemachten Datenskandals hinweg. Der Unterhaltungselektronik-Riese rechnet zwar für das laufende Geschäftsjahr erstmals seit vier Jahren wieder mit einem Nettogewinn. Das Unternehmen schraubte aber vor kurzem seine Prognose etwas herunter.

Für das Ende März abgelaufene Geschäftsjahr wies der einstige Branchenprimus einen Verlust von umgerechnet 2,2 Milliarden Euro (260 Milliarden Yen) aus. Es ist der höchste Verlust des Konzerns seit 1995 und der zweitgrößte von Sony überhaupt.

Reuters

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