Flotten-Problem
SAS bekommt Schadenersatz von Bombardier

Nach technischen Problemen mit ihrer Flotte hat sich die skandinavische Fluggesellschaft SAS mit dem kanadischen Flugzeugbauer Bombardier auf Schadenersatz geeinigt. Zuvor war es zu Bruchlandungen von drei Bombardier-Maschinen gekommen.

HB STOCKHOLM. Wie SAS am Montag mitteilte, erhält das Unternehmen Entschädigung in Höhe von über einer Milliarde schwedische Kronen (etwa 106 Mill. Euro) in Form von Barzahlungen und Gutschriften für künftige Flugzeugbestellungen. Weitere Einzelheiten wurden nicht genannt. SAS teilte zudem mit, 27 neue Maschinen mit einem Listenpreis von insgesamt 830 Mill. Dollar in Auftrag zu geben. Dabei handelt es sich um 13 CRJ900 Nextgen Jet-Flugzeuge sowie 14 Turboprop-Maschinen vom Typ Q400 Nextgen. Die Maschinen sollen im nordeuropäischen Regionalverkehr Flugzeuge vom Typ Dash-8 Q400 ersetzen, die SAS aufgrund der jüngsten Probleme ausgemustert hat.

Im Herbst waren drei der Bombardier -Maschinen in Bruchlandungen verwickelt gewesen, bei denen aber niemand schwer verletzt wurde. Dennoch wurden Hunderte Flüge abgesagt. Die Kosten im Zusammenhang mit den Vorfällen bezifferte SAS auf 400 Mill. Kronen allein im ersten Quartal. Im letzten Quartal 2007 rutschte die Airline unter anderem wegen der Probleme mit der Flotte in die Verlustzone. Nordeuropas größte Fluggesellschaft wird halbstaatlich in Dänemark, Norwegen und Schweden betrieben.

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