Flugbegleiter-Gewerkschaft Ufo-Schlappe bei Vorwahlen für den Lufthansa-Aufsichtsrat

Die Kabinengewerkschaft Ufo bekommt bei den Vorwahlen der Arbeitnehmervertreter im Lufthansa-Aufsichtsrat nicht genug Stimmen – im Gegensatz zur Konkurrenz.
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Die Kabinengewerkschaft hat die relative Mehrheit der Mandate verfehlt. Quelle: Reuters
Ufo

Die Kabinengewerkschaft hat die relative Mehrheit der Mandate verfehlt.

(Foto: Reuters)

Frankfurt/MainBei den Vorwahlen für die Arbeitnehmervertreter im Lufthansa-Aufsichtsrat hat die Kabinengewerkschaft Ufo eine Schlappe erlitten. Die Flugbegleiter haben nach internen Informationen bei der Kernmarke Lufthansa die relative Mehrheit der Mandate verfehlt. Stattdessen erhielt die gemeinsame Liste der konkurrierenden Gewerkschaften Verdi und Vereinigung Cockpit einige Stimmen mehr.

Der Flugbetrieb der Lufthansa ist das größte der mehr als 90 Einzelunternehmen im Konzern, die sämtlich Delegierte zur Wahl der 10 Arbeitnehmervertreter in den 20-köpfigen Konzern-Aufsichtsrat entsenden. Der Lufthansa-Flugbetrieb gilt mit mehr als 21.000 Stewards und Stewardessen als eigentliche Machtbasis der Gewerkschaft Ufo, die sich mit der kleineren Arbeitnehmergewerkschaft im Luftverkehr (AgiL) verbündet hat. Unter den Flugbegleitern war die Wahlbeteiligung internen Auswertungen zufolge aber deutlich geringer als bei den Piloten.

Die von Ufo angestrebte Ablösung der Verdi-Gewerkschafterin Christine Behle als Vize-Vorsitzende des Aufsichtsrates ist damit deutlich unwahrscheinlicher geworden. Verdi ist insbesondere beim Bodenpersonal und den Lufthansa-Technikern stärker vertreten. Die Entscheidung über die Personalien fällen mehr als 450 Delegierte bei einer Tagung Anfang März im hessischen Seeheim-Jugenheim, wie das Unternehmen am Dienstag bestätigte.

Das ist der erste Jumbo im neuen Lufthansa-Look
Neues Kranich-Logo bei der Lufthansa
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Flugkapitän Stefan Hauke (Mitte) und Mitarbeiter des VIP-Service der Lufthansa Caterina begrüßten am Donnerstag die erste Boeing 747-8 der Lufthansa mit dem neuen Kranich-Logo am Heck.

Blau-weißer Kranich
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Erstmals in über 100 Jahren ändert die Lufthansa die Farbgebung ihres Logo. Der Jumbo ist das erste Langstreckenflugzeug im neuen Design.

Umrüstung dauert lange
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Bis alle Maschinen in den neuen Farben erstrahlen, wird es sieben Jahre dauern. Der Konzern erklärte, man werde die normalen Fristen für Neulackierungen nutzen.

Feier in Frankfurt
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Bereits am Mittwochabend feierte die Lufthansa mit einem Festakt in Frankfurt, zu dem mehr als 2000 Gäste geladen waren. Neben Mitarbeitern waren auch Topkunden und Partner dabei.

Das ist das neue Logo
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Gefeiert wurde in der Wartungshalle des A380 am Frankfurter Flughafen - mit echten Flugzeugen. Dabei waren eine Boeing 747-8 und eine Airbus A321 im neuen Look. Sie tragen jetzt eine neue Form des 100 Jahre alten Kranich-Symbols.

Lufthansa-Chef Carsten Spohr
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Mit einem komplett überarbeiteten Markendesign bricht die Lufthansa zu neuen strategischen Zielen auf. Derzeit würden sämtliche Flugzeuge in Europa umlackiert, sagte Konzernchef Carsten Spohr am Mittwoch.

Erste Kritik
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Im neuen Logo fehlt das bislang typische Gelb. Das hat in den sozialen Netzwerken bereits für Diskussionen gesorgt. Die Farbe bleibe aber insbesondere an Punkten der Interaktion mit den Kunden wie an den Schaltern erhalten und werde gezielter eingesetzt, sagte Marketing-Chef Alexander Schlaubitz.

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  • dpa
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