Flugbranche
Deutsche Fluggesellschaften fürchten Dämpfer

Die deutschen Fluggesellschaften erwarten einen herben Dämpfer durch die weltweite Wirtschaftskrise. Die Zahl der Passagiere dürfte 2009 um fünf Prozent zurückgehen, teilte der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften am Mittwoch mit.

HB BERLIN. Die Prognose sei noch optimistisch und unterstelle, dass sich die Konjunktur in der zweiten Jahreshälfte aufhelle. Die an Schwankungen gewöhnte Branche rechne nach Ende der Krise aber mit neuem Wachstum. Im vergangenen Jahr war die Passagierzahl an den deutschen Flughäfen den Angaben zufolge noch um 1,1 Prozent auf 191 Mio. gestiegen.

"2009 wird für den Luftverkehr ein sehr unangenehmes Jahr", sagte Verbandspräsident Ralf Teckentrup. Im Januar und Februar seien die Reisendenzahl und das Frachtgeschäft im zweistelligen Prozentbereich eingebrochen. Auch die Sommerbuchungen liefen derzeit zurückhaltend.

Um an der nächsten Wachstumsphase teilhaben zu können, dürften die deutschen Fluggesellschaften nicht durch politische Rahmenbedingungen behindert werden. Größter Bremsklotz seien Bestrebungen für weitere Nachtflugverbote, die besonders am größten deutschen Flughafen in Frankfurt massive Nachteile brächten. Teckentrup verwies darauf, dass der Luftverkehr ein Jobmotor in der deutschen Wirtschaft bleibe. Ein Flugzeug sichere 160 Arbeitsplätze.

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