Flugbranche
Luftfahrtbranche relativ optimistisch

In Berlin hat sich die Elite der deutschen Luftfahrtindustrie getroffen, um über Zukunftsaussichten zu sprechen. Wie auf auf solchen Veranstaltungen üblich, gibt sich die Branche trotz der Konjunkturflaute vergleichsweise optimistisch.

ap BERLIN. Mittelfristige Prognosen seien wegen der Finanzmarktkrise zwar schwierig, erklärte der Bundesverband der Luft- und Raumfahrtindustrie am Dienstag in Berlin. Langfristig aber gelte: "Wenn die Auswirkungen der weltweiten Finanzkrise überwunden sind, wird sich der Luftverkehr alle 15 bis 20 Jahre verdoppeln", sagte Verbandschef Thomas Enders.

Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber sagte, sein Unternehmen rechne mit 1,9 Prozent Zuwachs im kommenden Jahr. Auch die europäische Branche insgesamt hofft, die befürchtete Krise einigermaßen glimpflich zu überstehen: Während weltweit fünf Mrd. Dollar Verluste für das kommende Jahr befürchtet werden, sollen es in Europa nur 300 Mio. Dollar sein, wie Mayrhuber sagte.

Allerdings gingen viele Airlines bereits geschwächt in die Krise hinein. Die hohen Treibstoffkosten im ersten Halbjahr hätten dazu geführt, dass die Ausgangsposition alles andere als rosig sei, sagte Mayrhuber. Auch die jetzt gesunkenen Rohölpreise nützten der Branche kaum, da die Kerosinpreise weit weniger nachgegeben hätten.

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