Fluggesellschaft: Investor aus Saudi-Arabien steigt bei Air Berlin ein

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Investor aus Saudi-Arabien steigt bei Air Berlin ein

Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin steht weiterhin im Blickpunkt von Investoren. Nachdem gleich zu Jahresbeginn der südafrikanische Unternehmer Robert Hersov eine Beteiligung von 15,4 Prozent gemeldet und diese inzwischen auf knapp 18,6 Prozent aufgestockt hat, ist nun ein neuer Investor aus Saudi-Arabien hinzugekommen.

HB HAMBURG. Der in Saudi-Arabien ansässige Investor Kamal Abdullah Bahamdan ist mit über drei Prozent an Air Berlin beteiligt. Bahamdan habe das Unternehmen am Montag über einen Anteilsbesitz von 3,1 Prozent zum 11. Januar unterrichtet, wie Air Berlin am Dienstag mitteilte. Der Investor halte seinen Anteil über die Gesellschaft Moab Investments.

Analysten führen das Engagement vor allem auf die günstigen Kurse der Airline zurück. Der Markt reagierte erfreut und der Kurs der Aktie notierte zwischenzeitlich mit einem Plus von 3,6 Prozent bei 12,59 Euro.

Dem Management von Air Berlin ist der neue Investor bekannt. Über seine Motive könnten aber keine Angaben gemacht werden, sagte ein Sprecher. Es sei auch nicht bekannt, ob Bahamdan weitere Aktien kaufen wolle. Air Berlin sehe dieses Engagement als Finanzbeteiligung an.

Diese Einschätzung trifft Air Berlin zufolge auch weiterhin auf die Beteiligung des neuen Großaktionärs Hersov zu, der seine Beteiligung über die Berliner Vatas Holding GmbH erworben hatte. Auch hier habe das Unternehmen keine Kenntnis, ob er weitere Anteile dazu kaufen wolle. Diese Ansicht vertritt auch LBBW -Analyst Per-Ola Hellgren. Wer jetzt Air-Berlin-Aktien erwerbe, dürfte einen ordentlichen Gewinn damit machen. Er verwies auf die Entwicklung des Aktienkurses. Noch im vergangenen April habe er bei rund 20 Euro gelegen. Am Freitag waren die Titel mit 12,07 Euro aus dem Handel gegangen.

Zweitgrößte Aktionärin von Air Berlin ist die Deutsche Bank AG. Sie hält nach Angaben vom Freitag 14,94 Prozent der Stimmrechte. Zuvor hatte das Institut direkt und indirekt 15,02 Prozent gehalten.

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