Fluggesellschaft: SAS weiter in den roten Zahlen

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SAS weiter in den roten Zahlen

Auch das neue Jahr beginnt für die skandinavische Fluggesellschaft mit einem Minus. Im ersten Geschäftsquartal machte SAS Verluste von rund 76 Millionen Euro. Immerhin konnte der Umsatz leicht zulegen.
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StockholmDie angeschlagene skandinavische Fluggesellschaft SAS ist auch in das neue Jahr mit Verlusten gestartet. Wie das teilstaatliche Unternehmen am Freitag in Stockholm mitteilte, brachte das erste Geschäftsquartal 2012/2013 (bis 31. Januar) ein Minus unter dem Strich von 630 Millionen Kronen (76 Millionen Euro). Vor einem Jahr hatte der Verlust allerdings noch 2,5 Milliarden Kronen betragen. Der Umsatz stieg leicht von 9,3 Milliarden auf 9,5 Milliarden Kronen.

SAS hatte am Donnerstag den bevorstehenden Verkauf der Mehrheit der eigenen Bodenabfertigungs-Tochter, SAS Ground Handling, mit 5000 Beschäftigten an die Schweizer Swissport bekanntgegeben. Konzernchef Rickard Gustafsson nannte die Einigung einen „Meilenstein“ für die in diesem Jahr angestrebten schwarzen Zahlen. Man könne aber mit den zuletzt eingeflogenen Verlusten nicht zufrieden sein. SAS hatte im November teilweise massive Einkommensminderungen für 15 000 Beschäftigte mit der Drohung durchgesetzt, das Unternehmen stehe andernfalls vor der möglichen Insolvenz.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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