Fluggesellschaft
Sparprogramm von Air Berlin zeigt Wirkung

Das Sparprogramm von Air Berlin trägt erste Früchte. Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft verbesserte im Juli die Durchschnittserlöse um knapp 15 Prozent.

HB FRANKFURT. Das teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. "Die Zahlen zeigen, dass unser Effizienzprogramm greift", sagte Firmenchef Joachim Hunold.

Air Berlin hatte Mitte Juni angekündigt, wegen des hohen Ölpreises alle Strecken auf den Prüfstand zu stellen. Seitdem hatte die Fluggesellschaft hauptsächlich durch den Einsatz kleinerer Maschinen und weniger Flüge die Kapazitäten um 70 000 Plätze reduziert. Im Juli verkleinerte die Airline ihr Angebot um 40 000 Plätze, was 1,1 Prozent der gesamten Kapazität entspricht. Die Zahl der Passagiere ging um 1,4 Prozent auf rund 2,9 Mill. zurück. Trotz des geringeren Angebots sank auch die Auslastung leicht um 0,3 Prozentpunkte auf 83,3 Prozent.

Die im Kleinwerteindex SDax notierte Aktie legte am frühen Nachmittag dennoch rund sechs Prozent zu. "Die Zahlen waren okay", sagte Luftfahrt-Analyst Jürgen Pieper von Metzler Equities. Ein anderer Grund für den Kursanstieg sei jedoch der weiter fallende Ölpreis.

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