Fluggesellschaften
Air France-KLM schreibt Verluste

Erstmals seit der Fusion von Air France und KLM hat die französisch-niederländische Fluggesellschaft Verluste geschrieben. Unterm Strich stand unter dem Geschäftsjahr ein Minus von 814 Millionen Euro. Zum aktuellen Jahr sagte Konzernchef Pierre-Henri Gourgeon: „Wir haben keine Sicht“.

HB PARIS. Die weltweite Krise im Luftverkehrsmarkt hat Air France-KLM erstmals seit der Fusion des französisch-niederländischen Konzerns 2003 in die Verlustzone gedrückt. Im Geschäftsjahr 2008/09 (31. März) verbuchte Air France-KLM einen Verlust von 814 Mio. Euro. Im Vorjahr hatte der europäische Branchenprimus noch 756 Mio. Euro verdient.

Die Aussichten für das laufende Geschäftsjahr wollte Konzernchef Pierre-Henri Gourgeon nicht beziffern. „Wir haben keine Sicht“, sagte Gourgeon am Dienstagabend in Paris. Die Lage am Markt sei schwierig. Der Konzern senke die Kapazitäten für den Sommerflugplan um 4,4 Prozent und drücke die Kosten. Im laufenden Geschäftsjahr dürften wieder etwa 2600 Stellen wegfallen.

Auch operativ rutschte Air France-KLM 2008/09 mit 129 Mio. Euro die Verlustzone. Das waren rund 70 Mio. weniger als noch vor wenigen Wochen angekündigt. 2007/08 hatte der Konzern allerdings operativ noch 1,41 Mrd. Euro Ertrag geschrieben. Der Staatsanteil an Air France-KLM beträgt 15,7 Prozent.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%