Fluggesellschaften
Air France steht vor Pilotenstreik

Air France-KLM erwartet von diesem Freitag an einen viertägigen heftigen Pilotenstreik mit dem Ausfall von weltweit rund 420 Flügen. Der Arbeitskampf richtet sich gegen die Anhebung des Renten-Eintrittsalters von 60 auf 65 Jahre. Konzernchef Jean-Cyril Spinetta verurteilte den Streik am Donnerstag in einem Brief an die Piloten als "unnütz und gefährlich".

HB PARIS. Der Streik koste Air France 100 Mio. Euro, schrieb Spinetta. Das vermindere die Möglichkeit zu Investitionen in einem Augenblick, in dem die Banken die Unternehmen nur schwer finanzierten. Außerdem öffne der Streik inmitten der Krise der Konkurrenz die Tore und Air France werde "zweifelsfrei Marktanteile verlieren". Dabei sei der Streik unnütz, denn Air France müsse sich den gesetzlichen Regelungen unterwerfen. Eine Weiterarbeit nach 60 Jahren sei zudem freiwillig.

Für Freitag rechnet Air France mit dem Ausfall der Hälfte der 760 Mittelstreckenflüge und 73 Langstreckenflüge. Danach könnte es noch mehr Ausfälle auf Langstrecken geben. Air France bot den Kunden Umbuchungen an.

Ein Streik ist auch bei der französischen Bahn (SNCF) geplant. Dort soll die Arbeit am kommenden Dienstag ruhen. Die Eisenbahner wollen eine Umorganisation des Frachtverkehrs verhindern, mit der die SNCF sich für den offenen Markt fit machen will.

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