Fluggesellschaften
British-Airways-Aktionäre segnen Fusion mit Iberia ab

Die Fusion von British Airways und Iberia zu Europas drittgrößter Airline rückt näher: Die Aktionäre der britischen Fluggesellschaft haben am Montag grünes Licht gegeben. Nun wird auch mit einem positiven Bescheid der Spanier gerechnet.
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HB LONDON. Die Aktionäre der Fluggesellschaft British Airways haben am Montag einer Fusion mit der spanischen Iberia zugestimmt. Dadurch entsteht eine der größten Fluggesellschaften der Welt. Nach der Billigung aus London erwarten Branchenkenner auch einen positiven Bescheid von einer Sitzung der Iberia-Aktionäre in Madrid.

Die neue Gesellschaft soll International Airline Group heißen und ihren Sitz in London haben. Leiter des Konzerns soll der derzeitige British-Airways-Chef Willie Walsh werden. Beide Marken bleiben Walsh zufolge aber erhalten.

Der Zusammenschluss soll bis Ende des Jahres umgesetzt werden. Gemeinsam verfügt das Unternehmen dann über eine Flotte von 406 Maschinen, die rund 250 Ziele anfliegen und etwa 57 Millionen Passagiere im Jahr befördern. Die beiden Partner versprechen sich von ihrer Fusion jährliche Einsparungen von 400 Millionen Euro.

Gemessen an den Zahlen für 2008 kommen British Airways/Iberia auf zusammen 15 Milliarden Euro Umsatz und wären damit nach dem Lufthansa-Konzern und Air France/KLM die Nummer drei in Europa.

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