Fluggesellschaften: Lufthansa drohen Warnstreiks

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Lufthansa drohen Warnstreiks

Streiks haben bei der Lufthansa enorme Auswirkungen auf den Flugverkehr. Bald droht den Passagieren noch Schlimmeres, als sie vor wenigen Monaten erfahren haben: 14 000 Flugbegleiter könnten bald den Ausstand proben.

HB FRANKFURT. Bei der Lufthansa drohen Warnstreiks beim Kabinenpersonal. Die Gewerkschaft UFO (Unabhängige Flugbegleiter Organisation) brach am Freitagabend die dritte Tarifrunde bei den Verhandlungen für die rund 14 000 Flugbegleiter ab. Die Arbeitgeberseite habe kein nachgebessertes Angebot vorgelegt, hieß es zur Begründung.

Die UFO verlangt Verbesserungen beim „Einkommensvolumen“ von 15 Prozent bei einer Tarifvertragslaufzeit von zwölf Monaten. Die Lufthansa hat nach eigenen Angaben ein Gesamtpaket von rund zehn Prozent einschließlich einer Ergebnisbeteiligung bei einer Laufzeit von 14 Monaten vorgelegt. Die Friedenspflicht ist Ende vergangenen Jahres erloschen.

Die Gewerkschaft will jetzt mit Arbeitskampfmaßnahmen ihrer Forderung Nachdruck verleihen. „In den kommenden Tagen ist mit Warnstreiks zu rechnen“, sagte UFO-Verhandlungsführer Joachim Müller am Samstag der dpa. Auf ein konkretes Datum wollte er sich aber nicht festlegen. Bei der Lufthansa heißt es dagegen, dass es angesichts des Angebots und des schwierigen Geschäftsumfelds keinen Grund für Warnstreiks gebe. „Wir erwarten, dass UFO sich den wirtschaftlichen Realitäten stellt und an den Verhandlungstisch zurückkehrt“, sagte Lufthansa-Sprecher Bernd Hoffmann.

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