Fluggesellschaften
SAS fliegt überraschend Gewinne ein

Die Luftlinie SAS hat für eine Überraschung gesorgt. Mit einem großen Sparprogramm ist SAS in die Gewinnzone zurückgekehrt. Analysten hatten mit einem Verlust gerechnet.
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HB STOCKHOLM. Die skandinavische Fluggesellschaft SAS hat im dritten Quartal trotz schwächerer Umsätze schwarze Zahlen geschrieben. Unter dem Strich belief sich das Ergebnis auf 152 Mio. Kronen (rund 14,2 Mio Euro), wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Ein Jahr zuvor hatte SAS Verluste von 1,9 Mrd. Kronen eingeflogen.

Der Umsatz der Fluggesellschaft brach in dem Zeitraum dagegen um 16 Prozent auf 11,06 Mrd. Kronen ein. SAS-Chef Mats Jansson sagte, weltweit kämpfe die Luftfahrtbranche mit den Folgen der Wirtschaftskrise. SAS werde sein Sparprogramm fortsetzen und Kapazitäten senken.

Zuvor hatte die in Dänemark, Norwegen und Schweden gemeinsam betriebene Gruppe bekanntgegeben, die Kosten mit Hilfe des Programms „SAS Core“ um 4,5 Mrd. Kronen senken zu wollen. Aktuell seien Einsparungen von rund 2,5 Mrd. Kronen erreicht, sagte Jansson. Von vorgesehenen 3000 Beschäftigten hätten bis September bereits rund 1800 das Unternehmen verlassen.

SAS kam im dritten Quartal auf 6,2 Mio. Passagiere. Das bedeutet einen Rückgang von 14,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal.

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