Flughäfen
Fraport leidet unter Wirtschaftskrise

Deutliche Rückgänge im Passagier- und Frachtgeschäft haben den Gewinn des Frankfurter Flughafenbetreibers Fraport in der ersten Jahreshälfte gedrückt. Unter dem Strich stand ein um knapp ein Drittel geringerer Gewinn von 70,1 Mio. Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte.

HB FRANKFURT. Der Umsatz schrumpfte um 9,5 Prozent auf 945,5 Mio. Euro, während das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) um 10,5 Prozent auf 255,4 Mio. Euro zurückging. Damit übertraf Fraport dennoch die Erwartungen von Analysten, die von einem schlechteren Ergebnis ausgegangen waren.

Zu spüren bekam der Flughafenbetreiber das Ausbleiben von zahlungskräftigen Geschäftsreisekunden. Auch der Privatreiseverkehr habe gegen Ende des Halbjahres aufgrund der Wirtschaftskrise nachgelassen, teilte Fraport mit. Konzernweit verbuchte Fraport im ersten Halbjahr einen Passagierrückgang von knapp sechs Prozent auf 32,8 Millionen. Am wichtigsten Standort in Frankfurt ging die Zahl der Fluggäste im gleichen Zeitraum um acht Prozent zurück.

„Immerhin haben wir auch in der Krise weiter schwarze Zahlen geschrieben, so dass wir eine gute Ausgangsposition haben, um für die Zeit nach der Krise optimistisch zu sein“, sagte Firmenchef Wilhelm Bender. Für das Gesamtjahr geht das Unternehmen weiterhin von einem Ebitda zwischen 500 und 530 Mio. Euro aus. Auch der Nettogewinn würde unter den Vorjahreswerten liegen, bekräftigte Fraport. Die Zahl der Passagiere in Frankfurt werde um sechs bis neun Prozent zurückgehen.

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