Flughafen
Fraport im Abschwung

Der Flughafenbetreiber Fraport bekommt die weltweite Wirtschaftskrise deutlich zu spüren: mit weniger Fluggästen und weniger Fracht. Im November sackten die Passagierzahlen gleich um sieben Prozent ab.

HB FRANKFURT. Der Flughafenbetreiber Fraport bekommt den weltweiten wirtschaftlichen Abschwung immer mehr zu spüren. Im November sind die Passagierzahlen und Frachraten deutlich stärker gesunken als noch im Oktober. Am größten Konzernflughafen in Frankfurt ging die Zahl der Passagiere um sieben Prozent auf 3,913 Mio. Passagiere zurück, wie das im MDax notierte Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Dies war der sechste Monat mit einem Minus in Folge. Konzernweit sank die Zahl der Fluggäste um 4,7 Prozent auf 5,269 Millionen. Zur Gesamtjahresprognose machte das Unternehmen keine Angaben und war auf Anfrage nicht zu erreichen. Im Oktober lag das Minus in Frankfurt noch bei 4,9 und konzernweit bei 1,2 Prozent.

Positiv entwickelten sich vor allem die Schwarzmeer-Flughäfen in Varna und Burgas mit einer Steigerung der Passagierzahl um 18,6 Prozent bzw. 37,5 Prozent. Einbußen verbuchte neben dem Frankfurter Flughafen auch der Flughafen Hahn auf dem Hunsrück (-1,2 Prozent). Zwischen Januar und November lag die Passagierzahl konzernweit bei 73,1 Mio. und damit 1,1 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum. Lediglich die Zahl der Interkontinentalflüge im Passagierverkehr habe um 0,5 Prozent zugelegt, hieß es in der Mitteilung des Flughafenbetreibers.

Im Cargo-Geschäft verzeichnete der Flughafenbetreiber im November konzernweit einen Rückgang von 7,9 Prozent auf 216 541 Tonnen Luftpost und Luftfracht. In Frankfurt nahm das Cargo-Volumen um 8,6 Prozent auf 181 821 Tonnen ab.

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