Flughafenbetreiber
Hahn verlangt neue Passagiergebühr

Der zu Fraport gehörende Flughafen Frankfurt-Hahn will mit drei Maßnahmen bis 2010 die Gewinnzone erreichen. Geplant sei die Einführung einer Passagiergebühr, der Umbau des Terminals und die Gründung einer Immobilien-Entwicklungsgesellschaft, sagte Flughafen-Geschäftsführer Uwe Klettenheimer.

HB FRANKFURT. Die als "HahnTaler" bezeichnete Passagiergebühr wird den Angaben zufolge vom zweiten Quartal 2009 an von allen abfliegenden Passagieren mit eigenem Ticket erhoben. Sie kostet drei Euro und bietet Rabattvorteile, die in Gastronomie und Handel am Flughafen eingelöst werden könnten.

"Der HahnTaler bringt den Passagieren klare Vorteile und hilft gleichzeitig, den Flughafen zu entwickeln und profitabel zu machen", sagte der Geschäftsführer. Die Gebühr sei mit Erlösmodellen anderer europäischer Flughäfen weder in der Dimension noch in der Ausgestaltung vergleichbar.

Der Umbau des Terminals soll den Flughafen leistungsfähiger, übersichtlicher und bequemer machen. Die Kapazität steigt dadurch auf bis zu sieben Mio. Passagiere pro Jahr. Das Passagierterminal wird erweitert, der Check-in-Bereich zusammengefasst und die Sicherheitskontrolle zentralisiert. Außerdem sind eine zentrale Gastronomiefläche und ein Duty-Free-Shop geplant. Der Umbau soll im Herbst 2009 beginnen und nach 18 Monaten abgeschlossen sein.

Schließlich soll die Entwicklungsgesellschaft Hahn (EGH) die brachliegenden Flächen rund um den Flughafen entwickeln. An der Gesellschaft, die im ersten Quartal 2009 gegründet werden soll, wollen sich das Land Rheinland-Pfalz, ein privater Investor und Fraport beteiligen, hieß es weiter. Geplant sind Entwicklungsvorhaben in den Bereichen Event/Sport, Lernen/Schulung sowie Logistik. "Das Maßnahmenpaket ist nicht nur ein klares Bekenntnis der Gesellschafter zum Flughafen, sondern auch der einzige Weg zur Wirtschaftlichkeit unseres Unternehmens", sagte der Flughafengeschäftsführer.

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