Flughafenprojekt in Manila
Fraport beharrt auf Schadenersatz

Trotz der negativen Entscheidung der Weltbank hofft der Flughafenbetreiber Fraport weiterhin auf Entschädigungen für ein gescheitertes Flughafenprojekt in Manila auf den Philippinen. Fraport wolle das Urteil der Washingtoner Richter anfechten und bereite die Annulierungsanträge vor.

HB FRANKFURT. Das Verfahren werde allerdings zwei Jahre dauern, sagte Fraport-Chef Wilhelm Bender am Dienstag in Frankfurt. Bei einem Erfolg müsse das Unternehmen dann erneut die Klage gegen die Regierung der Philippinen einreichen.

Der Flughafenbetreiber war im August mit der Klage beim Schiedsgericht der Weltbank abgeblitzt. Dieses hatte sich für nicht zuständig erklärt. Fraport fordert für das vor fünf Jahre durch eine Intervention der Regierung gestoppte Ausbauprojekt am Flughafen Manila Schadenersatz von rund 450 Mill. Dollar (rund 330 Mill. Euro) geltend gemacht. Die Verluste sind allerdings bereits 2001 und 2002 in der Fraport-Bilanz abgeschrieben worden.

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